Lohnschneiden

Unsere Schneidabteilung ist mit einer Vielzahl unterschiedlicher Schneidmaschinen ausgerüstet. Wir bietet damit die idealen Voraussetzungen, kundenspezifische Schneidaufträge zu fertigen.

Abhängig von Material, Rollenlänge, Schneidbreite und Menge werden unterschiedliche Schneidtechniken eingesetzt.
Es empfiehlt sich, bei kundeneigenen, beigestellten Produkten zunächst ein Schneidversuch durchzuführen. Für Standardmaterialien (z.B. Polyesterfolien, Kaptonfolien, Glasgeweben und Nomexpapieren) besteht eine langjährige Verarbeitungserfahrung.

  • Die Schneidbreiten können häufig zwischen (1 mm) 3 mm - 1.500 mm liegen in 1/10mm Schritten.
  • Die Rollenlänge kann zwischen 5 m und bis zu 2.500 m betragen (maximaler Außendurchmesser)
  • Standardtoleranz +-0,2 mm, bei Bedarf sind größere Genauigkeiten bis +-0,05 mm möglich


Bedingungen für Lohnarbeiten

Schneidtechniken

Schneiden im Lohn bei CMC

Bei der Herstellung und Verarbeitung bahnförmiger Materialien steht das Schneiden am Ende der Wertschöpfungskette.
Sehr häufig geht es darum, die  Großrollen ("Jumborollen, Masterrollen") aus dem Beschichtungsprozess auf kleinere Formate (Vortrennen) zu bringen. Außerdem kann auch noch das Vorbereiten von so genannten Logrollen (große Breite aber definierte, kurze Lauflänge) als Produktionsschritt vor dem Schneiden erfolgen.
Den letzten Schritt stellt die Herstellung von abnehmerspezifisch geschnittenen Rollen in nahezu beliebiger Breite (1/10 mm  Teilung) bzw. die Weiterverarbeitung als Stanzteile dar.

Beim Folienschneiden unterscheidet man in der Branche prinzipiell drei verschiedene Verfahren.

Abstechen
Die auf eine rotierende Achse aufgesteckten Logrollen (bereits auf korrekte Länge von z.B. 66m gebrachte Rollen großer Breite) werden durch ein tangential eintauchendes, rotierendes Messer in die gewünschte Breite geschnitten.
Die Verdrängung durch das eintauchende Messermaterial und die unvermeidliche Erwärmung durch Reibung (Kühlung z.B. mit Wasser) setzten dem Verfahren Grenzen.

Vorteilhaft sind jedoch die große Flexibilität und die sehr schnelle Individualisierung der Schnittbreite, was gerade bei häufig wechselnden Kundenaufträgen wichtig ist. Diese Technologie wird im Rahmen der besseren Anpassung an Kundenwünsche daher zukünftig wohl noch stärkeren Einsatz finden.

Rollenschneiden
Dieses Verfahren ist die klassische Art des Schneidens in der Folienverarbeitungsindustrie. Man arbeitet hier von der Rolle auf die Rolle, das heißt, man wickelt das Material ab und führt es durch einen rotierenden Messersatz (Scherenschnitt). Die einzelnen, geschnittenen Rollen werden dann auf zwei getrennten Achsen wechselseitig wieder aufgewickelt. Durch den Scherenschnitt kann es z.B. bei Metallfolien zu Verformungen an der Kante kommen (Materialverdrängung). Diesem Effekt kann man jedoch mit speziellen Messersätzen entgegen wirken. Das Rollenschneidverfahren (auch Wickelschneiden oder Umrollschneiden) wird meist verwendet, wenn große Mengen einheitlich breiter Rollen gefertigt werden müssen.

Querschneiden, Formatscheiden
Kein Schneiden im Sinne der oben beschriebenen Verfahren. Vielmehr werden dabei die z.B. sehr langen Jumborollen durch Schneiden im rechten Winkel zur Bahnrichtung auf kürzere Länge gebracht. Beim Formatschneiden schließlich werden die bahnförmigen Waren auf ein kundenspezifisches Format (Bögen) gebracht und nicht mehr aufgewickelt. Das Formatschneiden bildet damit auch den Übergang zu der Herstellung individueller Formstanzteile und Etiketten.

Formatieren und Laminieren

Darüber hinaus können aus dem Rollenmaterial Bögen geschnitten werden. Die maximale Formatgröße beträgt 1.500 x 1.300 mm bei einer Toleranz von +- 0,5....0,8 mm. Natürlich sind auch kleinere Formate möglich.

Während des Formatierens oder unabhängig davon im Vorfeld können verschiedene Produkte auch durch Laminieren zusammengeführt werden. Die verwendeten Laminatoren sind z.T. spezialisiert auf das Laminieren von sehr dünnen Folien im einstelligen Mikrometerbereich (>6µm je nach Materialfestigkeit).

Die verwendete Technik hierfür ist sehr komplex, damit die Laminate verzugfrei hergestellt werden können.

Technische Beratung: 

Patrick Süss, Tel. 06233/872-359, E-Mail: suess (at) cmc.de
Daniel Escalante, Tel. 06233/872-358, E-Mail: escalante (at) cmc.de
Gerald Friederici, Tel. 06233/872-356, E-Mail: friederici (at) cmc.de

 

Die vorstehenden Informationen sowie unsere anwendungstechnische Beratung in Wort, Schrift und durch Versuche erfolgen nach bestem Wissen, gelten jedoch nur als unverbindliche Hinweise. Die Beratung befreit Sie nicht von einer eigenen Prüfung unserer aktuellen Beratungshinweise - insbesondere unserer Datenblätter und technischen Informationen - sowie unserer Produkte im Hinblick auf ihre Eignung für die beabsichtigten Verfahren und Zwecke.

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