Blei-Klebeband für galvanische Oberflächenveredler und Verchromer

Sobald man Bauteile in der Galvanik nur zum Teil beschichten möchte, muss man Teilbereiche mit einem Schutz (Blende) abdecken. Bei komplexen, gewölbten Oberflächen versagen übliche Kunststoff-Folienklebebänder, weil sie zu steif sind.

Selbst bei Weichaluminum besteht die Gefahr der Faltenbildung. An solchen Stellen kann dann die Schutzabdeckung von dem Elektrolyten unterwandert werden. Die Folge sind hässliche Ausfransungen der Trennlinie und Fehlbeschichtungen.

Wenn es auf höchste Flexibilität und Anformbarkeit ankommt, dann verwendet man das Blei-Klebeband CMC 15015 von CMC Klebetechnik. Dieses relativ dünne Bleiband (0,125 mm) kann gedehnt und gestaucht werden und passt sich so auch komplexen Oberflächen an. Auf ein gutes Anreiben der Kanten zum Schutz vor Unterwanderung ist dabei zu achten.

Das Bleiband ist elektrisch leitend und kann daher auch als Strombrücke verwendet werden. Ausserdem verlängert es die „elektrische Oberfläche“ und vermeidet so die Knochenbildung (verstärkte Abscheidung von Material). Zusätzlich kann man mit dem Blei-Klebeband die hässliche Knospenbildung beim Hartverchromen an Kanten und in Randbereichen unterbinden.

Der silikonfreie Kleber ist gut chemikalienbeständig und damit bestens für den Einsatz in sauren und alkalischen Bädern geeignet (z.T. Chrom, Nickel, Kupfer, Passivieren, Eloxal). Er übersteht auch die Reinigung und Entfettung vor dem eigentlichen Galvanisieren. Und durch eine weitgehen rückstandsfreie Entfernung von vielen Oberflächen wird Reinigungsaufwand nach dem Elektrolysebad vermieden.

Das Bleiklebeband CMC 15015 ist zudem gut stanzbar und besitzt eine gute Lösemittelbeständigkeit – alles in allem eine runde Lösung für Galvanik-Betriebe.

Blei-Klebeband für galvanische Oberflächenveredler und Verchromer