Normen und Standards

CMC Klebetechnik GmbH

Folgende Normen finden Anwendung im Zusammenhang mit Folien:

Größe
Norm 
Zugfestigkeit
DIN 53455
Reißdehnung
DIN 53455
Weiterreißwiderstand
DIN 53363, ASTM D1922E
Elastizitätsmodul
DIN 53457
Dehnfähigkeit
DIN 53445
Schlagzähigkeit
DIN 53453
Biegefestigkeit
DIN 53262
Reibungszahl
DIN 53375
Kältebeständigkeit
DIN 53375
Glanz
DIN 67530, ASTM D2457
Transparenz, Trübung
DIN 5036, ASTM D1003-61
Brechungsindex
DIN 53491
Spezifischer Durchgangswiderstand
DIN 40634
Oberflächenwiderstand 
DIN 53482
Durchschlagsfestigkeit
DIN 40634
Dielektrizitätszahl
DIN 40634
Dielektrischer Verlustfaktor
DIN 40634
Wasserdampfdurchlässigkeit
DIN 53122
Gasdurchlässigkeit
DIN 53122, DIN 53380

Weitere Übersicht wichtiger Normen im Zusammenhang mit elektrischen Isolationen:

  • IEC 60085 Elektrische Isolierung, thermische Bewertung und Bezeichnung

  • IEC 60112 Verfahren zur Bestimmung der Prüfzahl und der Vergleichszahl der Kriechwegbildung von festen, isolierenden Werkstoffen

  • IEC 60172 Prüfverfahren zur Bestimmung des Temperaturindex von Lackdrähten

  • IEC 60216 Elektroisolierstoffe - Eigenschaften hinsichtlich des thermischen Langzeitverhaltens

  • IEC 60243 Elektrische Durchschlagfestigkeit von isolierenden Werkstoffen - Prüfverfahren

  • IEC 60343 Empfohlene Prüfverfahren zur Bestimmung der relativen Beständigkeit isolierender Werkstoffe gegen Durchschlag infolge Oberflächenteilentladung

  • IEC 60454 Bestimmungen für selbstklebende Isolierbänder für elektrotechnische Anwendungen

  • IEC 60505 Bewertung und Kennzeichnung von elektrischen Isoliersystemen

  • IEC 60674 Bestimmung für Kunststoff-Isolierfolienen für elektrotechnische Zwecke

  • IEC 61234 Prüfverfahren für die Hydrolysebestän-digkeit von Elektroisolierstoffen

  • IEC 61857 Elektrische Isoliersysteme - Verfahren zur thermischen Bewertung

  • IEC 61858 Elektrische Isoliersysteme - Thermische Bewertung von Veränderungen an einem erprobten elektrischen Isoliersystem (EIS)

  • IEC/TS 61934 Elektrische Messung von Teilentladungen (TE) bei sich wiederholenden Spannungsimpulsen mit kurzer Anstiegszeit

  • IEC 62068 Elektrische Isolierstoffe und Isoliersysteme - Allgemeines Verfahren zur Bewertung der elektrischen Lebensdauer bei Beanspruchung mit sich wiederholenden Spannungsimpulsen

  • EN 61558 Sicherheit von Transformatoren, Netzgeräten, Drosseln und dergleichen

  • UL746B Polymerwerkstoffe - Bewertungen der Langzeiteigenschaften

  • UL 1446 Isoliermaterialsysteme - Allgemein

  • ASTM D 2275 Prüfung der Spannungsfestigkeit von festen Isolierstoffen unter Einwirkung von Teilentladungen an der Oberfläche

Die internationale "Klebeband-Norm" IEC 60454

Die Normenreihe IEC 60454 beschreibt gängige technische Klebebänder, die für Anwendungen in der Elektrotechnik gedacht sind (Selbstklebebänder für elektrotechnische Anwendungen).

Im Teil 1 der Norm werden die allgemeinen Anforderungen an die verschiedenen Klebebänder beschrieben.

In Teil 2 werden die entsprechenden Prüfverfahren dargestellt. Typische Angaben sind neben mechanischen Mindestwerten die Durchschlagsspannung (Spannungsfestigkeit), die elektrolytische Korrosionswirkung und das thermische Langzeitverhalten.

In Teil 3 werden in verschiedenen Materialblättern die jeweils für den Isolierstoff (Klebebandträger) und Klebstoff typischen Werte spezifiziert.

Brandschutzklassen nach DIN 4102 (z.B. B1)

Die Einteilung von Materialien erfolgt im Baubereich hinsichtlich ihrer Brennbarkeit u.a. nach der DIN 4102.

Die Aufteilung der Baustoffe erfolgt durch die Klassifizierung nach DIN 4102-4. Sofern ein Baustoff dort nicht aufgeführt ist, benötigt er nach der Landesbauverodnung einen entsprechenden Verwendbarkeitsnachweis. Für andere Industriebereich reicht die Klassifizierung nach den Brenn-Eigenschaften normalerweise ohne weiteren Verwendbarkeitsnachweis aus.

Die Brennbarkeitsklassen sind wie folgt gestuft:

  • Brandschutzklasse A beinhaltet Materialien, die nicht brennbar sind. Dazu gehören Beton, Sand, Kies, Baukeramik Stahl, Gusseisen oder Schaumglas.

  • Brandschutzklasse A1 Nicht brennbare Stoffe ohne Anteile von organischen Stoffen wie zum Beispiel Mineralfaserbauteile oder Glaswolle.

  • Brandschutzklasse A2 Dies sind nichtbrennbare Stoffe, die kombiniert sind mit organischen, brennbaren Bestandteilen. Beispiele sind Styroporbeton, Gipskartonplatten oder Mineralwolle.

  • Brandschutzklasse B beinhaltet Materialien, die brennbar sind.

  • Brandschutzklasse B1 Unter dieser Klasse werden Stoffe zusammen gefasst, die nur schwer entflammbar sind. Das können sein Hartschaumkunststoffe, brandschutzbehandelte Holzwerkstoffe oder entsprechend klassifizierte Klebebänder. Der Brand muß nach Entfernen der Zündquelle von selbst verlöschen. Außerdem wird in dem als "Brandschacht-Test" bezeichneten Test u.a. die Rauchgastemperatur gemessen (unter 200°C) und die Restlänge des nicht verbrannten Testmaterials.

  • Brandschutzklasse B2 Hierunter fallen normal-entflammbare Stoffe wie z.B. Holzbauteile über 2mm Stärke

  • Brandschutzklasse B3 Hierunter fallen leicht entflammbare Stoffe. Diese spielen bei der üblichen Brandschutz-Betrachtung keine Rolle, da sie das Gegenteil des gewünschten Schutz-Effekts darstellen.