Das Prinzip der Folienbeschichtung

Der überwiegende Teil der beschichteten Folien oder Gewebe werden bei der CMC Klebetechnik nach dem Meyer-Bar-Prinzip beschichtet. Dabei durchläuft der zu beschichtende Werkstoff ein "Kleberbad". Die Folie oder das Gewebe nehmen eine gewisse Menge Klebstofflösung mit. Unter dem feststehenden Mayer-Bar wird dann im eingestellten Spalt die überschüssige Menge Klebstoff abgestreift.

Mit dieser Methode lassen sich extrem unterschiedliche Beschichtungsmaterialien beschichten bei einem sehr flexiblen Auftragsgewicht. Meist wird das Auftragsgewicht mehr durch die zu verdunstende Lösemittelmenge und das Trocknungsverhalten bestimmt als durch das eingesetzte Verfahren.

Alternativ kann die feststehende Rakel-Kante auch ein regelmäßig strukturierter Stab sein. Bei diesen sogenannten Roll-Rakel bestimt u.a. der Drahtdurchmesser das Auftragsgewicht.

Durch die Verwendung von Masken sind auch streifenförmige Aufträge möglich (also klebstoff-freie Bereiche neben beschichteten Bereichen; Streifenbeschichtung)

Hier erfahren Sie mehr über unsere Kundenspezifischen Beschichtungen und Beschichtungstechniken. 

Das Prinzip der Beschichtung

Drahtrakel

Eine weitere gängige Methode bei CMC neben dem Kommarakel ist das Drahtrollrakel.  

Dabei wird über eine Schöpfwelle die Beschichtungsmasse an die Folie angetragen und die überschüssige Masse über ein Drahtrakel abgerakelt.

Drahtrakel