Beschichten ist unsere Leidenschaft

Seit über 50 Jahren werden bei CMC Klebetechnik Folien im Rolle-zu-Rolle Verfahren beschichtet. Schon immer haben wir aufmerksam zugehört, was unsere Kunden tatsächlich benötigen. Dieses Wissen und diese Erfahrung nutzen wir heute, um auch in Sachen Lohnbeschichtungen Ihr kompetenter Partner zu sein.

Auf zwei modernen Beschichtungsanlagen bringen wir mit Geschwindigkeiten von 4 m/min bis 50 m/min auf bis zu 1.900mm Breite Funktionalisierungen auf Folien und Gewebe auf. Die Beschichtungsanlagen werden ergänzt durch etliche Schneid- und Stanzanlagen. Für hochwertige Beschichtungen und bei hohen Auftragsmengen nutzt man eher die minimal möglichen Geschwindigkeiten. Für unproblematischere Produkte und geringe Auftragsmengen hingegen kann man mit höheren Geschwindigkeiten beschichten. Diese hohe Flexibilität ermöglicht es CMC, kleine und große Projekte wirtschaftlich handhaben zu können. Außerdem ist der Einrichtaufwand und Einfahrverlust dadurch gering.

Folienbeschichtungen werden jedoch nicht nur für eigene Produkte durchgeführt, sondern beschichtete Folien werden auch im Lohn gefertigt (Lohnfertigung). Dabei kann der Kunde entweder die Folie, die Beschichtungsmasse oder beides beistellen. Die Anlagentechnik inklusiv des Bedienpersonal kann für Beschichtungsversuche auch stundenweise gemietet werden.

Üblicherweise ergibt sich ein dreitstufiger Entwicklungsprozess für Auftragsbeschichtungen (Lohnausrüstungen): In der (1) Entwicklungsphase geht es von ersten DIN A4 Mustern nach Bedarf auf unseren (2) Labor-Coater. Hier kann man die späteren Beschichtungsparameter ermitteln oder Produktoptimierungen durchführen. Danach werden dann bei Erfolg erste (3) Musterproduktionen auf den Großbeschichtungsanlagen gefertigt. Nach einer Erprobungsphase von drei gleichartig erfolgten Beschichtungen beginnt in der Regel die Serienlieferung.

Wir bieten u.a. Beschichtungen für Hostaphan-Folien, Beschichtungen für Kapton-Folien, Beschichtungen für Teflon-Folien, Beschichtungen für Nomex und Glasgewebe, Beschichtungen für ETFE, UHMW-PE und Mylar-Folien und Beschichtungen für Teonex an.

Unsere erfahrenen Mitarbeiter begleiten Sie - vom ersten Beratungsgespräch bis zu Serienfertigung. Seien Sie dabei, wenn Ihr eigenes Produkt entsteht: Sie sind herzlich eingeladen zu einem Besuch.

 Hier erfahren Sie mehr über das Prinzip der Beschichtung

 Kundenspezifische Lösungen

Die CMC Klebetechnik ist ein leistungsfähiger, kompetenter Entwicklungspartner bei Konzeption und Umsetzung von kundenspezifischen Beschichtungslösungen auf Folien, Geweben und Vliesen. Wir verstehen Ihre Anforderung und übersetzen sie professionell in Produkte und Verfahren.

Das bedeutet für Sie, professionelle Folienbeschichtungen aus einer Hand. Obwohl es auf dem Markt eine sehr große Menge unterschiedlichster Kombinationen aus Folie, Gewebe oder Papier mit (Kleber-) Beschichtungen gibt, kann eine individuelle Lohnbeschichtung von Folien wesentlich dazu beitragen, ein Produkt marktfähig zu machen oder überhaupt herstellen zu können. Eine optimale Anpassung einer beschichteten Folie an die von Ihren eingesetzte Technik der Weiterverarbeitung führt zu einer Kostenreduktion und damit zu einem mitentscheidenden Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen.

Beschichtungen von Folien, ob nun als Lohnbeschichtung von Folien oder aber als kundenspezifisch entwickelte Folienbeschichtung bieten hervorragende Lösungsmöglichkeiten an. 

 Kompetente Beratung

Sie erhalten von uns Hilfe bei der Entwicklung von Beschichtungsrezepturen, bei der Auswahl geeigneter Produkte (Folien, Kleber, etc.) und dem Beschichtungsverfahren. Dafür stehen ein eigenes Entwicklungslabor, ein erfahrener Mitarbeiterstamm, gute Beziehungen zu international tätigen Lieferanten und zwei moderne, flexible Beschichtungsanlagen bis 1.900 mm Breite zur Verfügung. Es können Lösemittel - und Dispersionsbeschichtungen durchgeführt werden.

Weitergehende Verfahrensschritte wie Laminieren und Kaschieren sowie Schneiden und Stanzen komplettieren unser Leistungsangebot.

Durch die Möglichkeit der Verwendung von Lösemittel- und Dispersionsklebern und den flexiblen, rüstkostenarmen Beschichtungsanlagen ergeben sich weitergehendere Möglichkeiten als bei einem spezialisierten Beschichter.

Hier finden Sie unsere Rahmenbedingungen für Lohnbeschichtungen

Hinweis zur Grobkalkulation: Es gibt im Beschichtungsprozess mehrere Faktoren, die dazu beitragen, dass nicht 100% der eingesetzten Materialien auch am Ende im fertig beschichteten Produkt auftauchen. Dies sind z.B. Einfahrverluste, ein technisch bedingter beschichtungsfreier Rand (fällt bei schmalen Ausgangsbreiten stärker ins Gewicht), Reste an Beschichtungsmasse in den Behältern, Teilungsverluste beim Schneiden in Schmalbreiten usw.

Ohne dies als generelle Regel ansetzen zu können, sollten Verluste von ca. 5-15% in die Kostenkalkulation eingerechnet werden.

Warum Kunden Produktionen verlagern

  • Sie haben nicht die erforderlichen Entwicklungskapazitäten
  • Es kommt zu Engpässen in der eigenen Produktion
  • Sie haben nicht die erforderlichen Anlagen
  • Sie möchten sich lieber auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren


Sogar andere Beschichter nutzen die Möglichkeiten, weil häufig keine Konkurrenzsituation vorliegt (andere Kunden, andere Märkte, andere Technik).

Interessierten Kunden bieten wir mit unseren verschiedenen Beschichtungsanlagen und der jahrzehntelangen Erfahrung umfangreiche Möglichkeiten, kundeneigene Lösungen zu realisieren. Dabei ist es egal, ob Sie eine neue Folie mit einer Standardbeschichtung versehen oder eine neue Beschichtungsmasse auf eine beigestellte Folie aufbringen lassen wollen. Sie erhalten Unterstützung bei der Formulierung der Beschichtungsmasse durch unsere Entwicklungsabteilung (unsere Möglichkeiten sind nicht nur auf einen "Kleber"-Auftrag beschränkt).
Vor der Fertigung auf den Produktionsanlagen können auf einer Pilot-Beschichtungsanlage die ersten Entwicklungsschritte durchgeführt werden, um so bereits optimierte Bedingungen für die erste Versuchsbeschichtung zu erhalten.

Unsere Leistungen

  • Mehrere flexible Beschichtungsanlagen
  • Vielzahl an Standardprodukten
  • Eine eigene Entwicklungsabteilung
  • Fundierte Fachberatung und Projektbegleitung
  • Kundenspezifische Entwicklung und Fertigung
  • Qualitätsfertigung in Deutschland 
  • Individualität der Betreuung, Flexibilität
  • Kundenorientiertes Arbeiten (zum Nutzen des Kunden)
  • Flexibel bei der Gestaltung der Produktaufmachung (Länge, Breite, VE?)
  • Stimmigkeit von Preis und Leistung
  • Verlässliche Qualität
  • Partner für Großindustrie und Mittelstand (für alle Losgrößen offen)
  • Zusammenarbeit mit namhaften Lieferanten aus der internationalen Großchemie
  • Erfahrung in Material und Anwendung
  • Fachberatung (auch vor Ort, kein reiner Katalogverkauf)
  • IMDS, RoHS, UL, IEC, ISO 9001, ISO 14001

Beschichtungstechniken

Es stehen zwei Beschichtungsanlagen für wasserbasierende und lösemittelbasierende Beschichtungen zur Verfügung. Darauf können Auftragsgewichte zwischen ca. 6 gr/m² bis 2000 gr/m² beschichtet werden - und das auf bis zu 1.900 mm Breite. Üblicherweise ergibt sich ein dreitstufiger Entwicklungsprozess für Auftragsbeschichtungen (Lohnausrüstungen): In der Entwicklungsphase geht es von ersten DIN A4 Mustern nach Bedarf auf unseren Labor-Coater. Hier kann man die späteren Beschichtungsparameter ermitteln oder Produktoptimierungen durchführen. Danach werden dann bei Erfolg erste Musterproduktionen auf den Großbeschichtungsanlagen gefertigt. Unsere erfahrenen Mitarbeiter begleiten Sie - vom ersten Beratungsgespräch bis zu Serienfertigung. Seien Sie dabei, wenn Ihr eigenes Produkt entsteht: Sie sind herzlich eingeladen zu einem Besuch.

Pilotcoater (Laborkanal)

Beschichtungen auf dem Pilotcoater bieten die Möglichkeit, produktionsnah größere Mustermengen zu fertigen. Die Parameter können am Pilotcoater schneller geändert und so unterschiedliche Einstellungen getestet werden. Dadurch reduziert sich deutlich die Gefahr einer Fehlentwicklung bei verhältnismäßig geringen Kosten.

  • Für Beistellungen gilt als Maximalmaße eine Breite von 300mm und ca. 250mm Rollenaußendurchmesser
  • Die Anlage wird von dem gut ausgebildeten Laborpersonal bedient und der Versuch komplett begleitet sowie die Ergebnisse intern dokumentiert, um reproduzierbar erneute Versuche durchführen zu können.
  • Die hierfür anfallenden Kosten trägt der Auftraggeber gemäß Angebot. Dies gilt auch bei einem Misserfolg.

Hauptbeschichtungsanlage

Je nach Anlage können lösemittel- und wasserbasierende Systeme verarbeitet werden. Die maximale Breite beträgt 1,50 m und 1,90 m. 

Auf den Hauptbeschichtungsanlagen werden die tatsächlich notwendigen Parameter für eine Serienbeschichtung ermittelt. Erst mit diesen Daten ist eine endgültige Kalkulation des Beschichtungspreises möglich.

Die erste(n) Versuchsbeschichtung auf den Hauptanlagen kann einen erhöhten Abfallanteil erfordern, bis die richtigen Parameter gefunden sind. In ganz seltenen Fällen kann ein Abbruch notwendig sein. Die angefallenen Kosten müssen dennoch berechnet werden.

  • Kennzahlen der Beschichtungsanlagen:

  • Auftragsstärke: je nach Beschichtungsanlage ca. 8 µm - 60 µm, bei 100% Systemen bis 2.000 µm

  • Auftragsart: Rollrakel, Kommarakel, auch streifenförmige Beschichtungen möglich

  • ​Breite: je nach Anlage mind. ​ca. 500 mm bis max. 1900 mm​

  • Trägerstärke: abhängig vom Material ab ca. 6 µm bis ca. 1 mm

  • ​Art der Beschichtungsmasse: Lösemittel-basierend, Dispersion, 100%-System, 2K-System​

  • Trocknungsart: ​​Heißluft unter Atmosphäre oder unter Stickstoff (inert)​

  • Maximale Temperatur: bis 155°C (auch zur Vernetzung)

  • Oberflächenaktivierung: Coronavorbehandlung

  • Weitere Möglichkeiten: Auftrennen in mehrere Rollen, Laminieren, Abdecken mit silikonisierten Folien/ Papieren  

Die wesentlichen Kosten bestimmenden Parameter einer Beschichtung sind:

  • Breite der zu beschichtenden Ware

  • Menge (kleine Menge, großer Rüstaufwand)

  • Geschwindigkeit, mit der aufgetragen werden kann (Auftragsmenge, Lösemittel)

  • Anzahl der Beschichtungsdurchgänge (doppelseitig = 2 Beschichtungsdurchgänge)

  • Art von Träger und Beschichtungsmasse, sofern nicht beigestellt

  Wir nehmen unsere Verantwortung für die Umwelt ernst: Alle unsere Lösemittel werden entweder zurück gewonnen (Extraktion durch Tiefkühlung) oder durch thermische Oxydation (RNV) abgebaut. Unsere Anlagen sind technisch darauf ausgelegt, in einem weiten Massenauftragsbereich arbeiten zu können und mit einer großen Vielfalt an Trägermaterialien und Lösemittelsystemen zurecht zu kommen. Unsere systematische Vorgehensweise sichert bei der Entwicklung und Fertigung eine professionelle, flexible und zielorientierte Arbeit - zu Ihrem Nutzen.